Veranstaltung

Öffentliche Führung

Der Disibodenberg ist durch eine wechselvolle Geschichte geprägt. Nach einer noch unklaren keltischen und römischen Besiedlung gehen die Anfänge des Klosters in das 7. Jahrhundert zurück: Wohl gegen 650 siedelte der irisch-schottische Wandermönch Disibod mit seinem Gefolge auf dem Disibodenberg und missionierte von hier aus die Bewohner des Nahelands. Augustiner Chorherren bauten hier um 1000 ein kleines Stift. Um 1100 kamen Benediktiner und begannen mit dem Bau einer großen Klosteranlage. In dieser Zeit verbrachte auch die heilige Hildegard von Bingen 40 Jahre ihres Lebens auf dem Berg. Später siedelten Zisterzienser 300 Jahre hier.

Obgleich die Anlage nach Auflösung des Klosters als Steinbruch diente, ist immer noch Beachtliches zu entdecken. Innerhalb einer romantischen Parkanlage von 1840 eröffnet sich den Besucher*innen eine Ruine in mystischer Stimmung.

Treffpunkt: Museumshof

Kosten: 10 € inkl. Eintritt

Infos: anfrage@disibodenberg.de