Meisenheim, EHEMALIGE SYNAGOGE

Haus der Begegnung – ehemalige Synagoge Die ehemalige Synagoge, ein stattlicher Sandsteinbau, wurde 1864-66 nach dem Vorbild der Frankfurter Hauptsynagoge errichtet. Aufriss und Proportionen sind spätklassizistisch empfunden. Sie bildet bewusst im Stadtbild eine Achse mit den christlichen Kirchen als historischen Beleg für die religiöse Gleichberechtigung der Konfessionen des 19. Jhd.s. Seit 09.11.1988 ist sie „Haus der Begegnung“ mit einer Dauerausstellung zur Geschichte jüdischen Lebens in und um Meisenheim mit Exponaten zur jüdischen Religion und Kultur nebst Bibliothek. Außerdem gibt es einen Vortrags- und Konzertsaal (ca. 80 Pers.) mit farbigem Glasfenster mit dem gemeinsamen messianischen Hoffnungsmotiv von Christen u. Juden: Heimkehr der 12 Stämme zum Zion.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober jeder 1. Sonntag im Monat von 15 – 17 Uhr
und ganzjährig nach Vereinbarung
Kontakt:
Tourist-Information 55590 Meisenheim
Tel.: 06753/ 121500
eMail: info@pfalznah.de

Herren-Sulzbach, EVANGELISCHE PFARRKIRCHE

Ihrem ungegliederten, aus Sandsteinquadern gefügtem Turm ist der Kirche seitlich das einschiffige, chorlose Langhaus angegliedert. Es wurde wie der hölzerne Portalvorbau 1715 errichtet. Das Innere schmücken biblische Szenen, eine Kanzel von Anfang des 18. Jahrhunderts und eine Orgel der Gebrüder Stumm.

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Kontakt:
Ansprechperson Gebhard Philipps Pfarrer
eMail: evkghesu7@aol.com
Tel.: 06788/ 7207

Gimsbach, PROTESTANTISCHE KIRCHE

Die ehemals reformierte Kirche in Gimsbach gehört zu den bedeutendsten barocken Denkmälern im Landkreis. Sie wurde 1747 aus Kollekten erbaut.
Der hohe Saal wird durch zwei Reihen mehrfach geschwellter Rundstützen in drei gleich breite Schiffe unterteilt. Vor der zentral angeordneten Kanzel mit dem dazugehörigen Pfarrstuhl steht der Altar, der von einer achteckigen Schrankenanlage umgeben ist. Die gesamte Ausstattung ist mit reichem Schnitzwerk verziert.

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Kontakt:
Pfarrbüro Tel.: 06385/ 349
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Bruchmühlbach-Miesau, SIMULTANKIRCHE

Die Kirche wurde 1131 erbaut und 1150 als Spitalkirche eingerichtet. Sie unterstand dem Benediktinerkloster Wörschweiler und enthält neben spätromanischen Bauteilen auch romanische, gotische, barocke und neuzeitliche Stilelemente.
Das Gotteshaus ist eines der ältesten Baudenkmäler der Pfalz und diente zur Einkehr und Rast sowie der Krankenpflege. Es war schon im Mittelalter ein Anlaufpunkt für Pilger, die sich quer durch die Pfalz über die Nordroute des pfälzischen Jakobsweges auf den Weg nach Santiago de Compostela zum Grab des Heiligen Jakobus in Spanien begaben. Hinweis auf die Bedeutung in dieser Zeit sind die Patrone der Kirche, die Apostel Philipus und Jakobus die auch die Patrone der Kathedrale in Santago sind. Ab 1672 diente sie als Simultankirche beiden Konfessionen als Gotteshaus. Seit 1986 laut der Haager Konvention geschütztes Kulturgut.

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Kontakt: Fam. Ostermeier, Tel.: 06372/ 507803
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Bosenbach, WOLFSKIRCHE

Inmitten des Friedhofs von Bosenbach steht der Turm der Wolfskirche, eines untergegangenen Dorfes mit außergewöhnlichen romanischen Wand- und Gewölbemalereien aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Sie zeigen das große Weltgericht, das Abendmahl und den Einzug Christi in Jerusalem. Dieser Palmesel-Christus stellt eine ikonographische Besonderheit dar. Beispielen mit derartigen Darstellungen begegnet man in der Kunst des 6. Jahrhunderts beispielsweise in Ravenna.

Öffnungszeiten: nach Vereinbarung
Kontakt: Tel.: 06385/ 32799