Burg Lichtenberg

BAUARBEITEN – WICHTIGER HINWEIS FÜR BESUCHER

Im Rahmen des barrierefreien Ausbaus der Burg Lichtenberg, finanziert über das Förderprogramm „Tourismus für Alle“, starteten am Montag, 22.03.2021 die Bauarbeiten am Burgtor und setzen sich im Laufe der Maßnahmen ins Burginnere fort.

Verbesserung der Aufenthalts- & Erlebnisqualität

Ziel ist es, unsere schöne Burg für alle Besucher einfach zugänglich und erlebbar zu machen. Neben Wegebauarbeiten werden u.a. die Entwässerung erneuert, neue Beleuchtungsanlagen installiert, Breitbandkabel verlegt, Beschilderung aufgestellt sowie weitere technische Einrichtungen zum Erreichen der Barrierefreiheit errichtet.
Aufgrund der beengten örtlichen Gegebenheiten ist das Burgtor vorübergehend für den Publikumsverkehr gesperrt. Besucher werden über den außerhalb verlaufenden Weg der Burg über die Unterburg ins Burginnere geleitet. Sämtliche Einrichtungen sind weiterhin zugänglich.
Es ist vorgesehen, den Engstellenbereich vom Burgtor bis zur Gabelung Jugendherberge/Zehntscheune schnellstmöglich herzurichten. Im weiteren Bauverlauf wird aufgrund der nebeneinander verlaufenden Wege wieder eine Zugänglichkeit über das Burgtor hergestellt. Die Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Wir bitten eventuell entstehende Unannehmlichkeiten zu entschuldigen!

Zur Geschichte der Burg Lichtenberg

Der Bau der Burg war ein klarer Verstoß gegen das Baurecht. Die Grafen von Veldenz hatten um das Jahr 1200 keine Genehmigung, eine Burg auf den Besitz der Bischöfe von Reims zu stellen. Sie taten es trotzdem aus ganz praktischen Gründen: Statt das Land nur im Auftrag zu bewachen, wollten sie es selbst besitzen. Das hat auch geklappt.

Heute, da die Zeiten friedlicher als im Mittelalter sind, besteht keine Gefahr mehr, sich der Burg zu nähern. Im Gegenteil, wer etwas über die Tradition der Wandermusikanten aus der Region erfahren möchte, sollte sogar unbedingt hin. Nach einem Besuch im Musikantenlandmuseum in der ehemaligen Zehntscheune lohnt ein Blick ins Urweltmuseum Geoskop. Der Blick in die Erde trifft auf eine Zeit vor 290 Millionen Jahren, als die Pfalz ein Meer am Äquator war und sich das Leben vom Wasser aus anschickte, das Land zu erobern.

Wohnen auf der Burg? Aber sicher. Eine hochmoderne Jugendherberge bietet sich für die Übernachtung an.

Neue Erkenntnisse zur Baugeschichte (Dr. Stefan Ulrich)

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