Burg Lichtenberg

WICHTIGER HINWEIS FÜR BESUCHER 
In Kürze beginnt der zweite Bauabschnitt des Barrierefreien Ausbaus der Burg Lichtenberg über das Förderprogramm „Tourismus für Alle“  im Bereich der Innenburg.

Am Freitag, den 19.03.2021 wird die Baustelle eingerichtet, und am Montag, den 22.03.2021 starten die Bauarbeiten. Die Bauarbeiten beginnen am Burgtor und schreiten dann ins Burginnere fort. Neben Wegebauarbeiten wird u.a. auch die Entwässerung erneuert, neue Beleuchtungsanlagen installiert, Breitbandkabel verlegt, Beschilderung aufgestellt sowie weitere technische Einrichtungen zum Erreichen der Barrierefreiheit errichtet.
Aufgrund der beengten örtlichen Gegebenheiten muss das Burgtor vorübergehend für den Publikumsverkehr gesperrt werden. Besucher werden über den außerhalb der Burg verlaufenden Weg über die Unterburg ins Burginnere geleitet, sodass nach wie vor sämtliche Einrichtungen zugänglich sind.
Es ist vorgesehen, den Engstellenbereich vom Burgtor bis zur Gabelung Jugendherberge/Zehntscheune schnellstmöglich herzurichten. Im weiteren Bauverlauf kann dann aufgrund der nebeneinander verlaufenden Wege auch wieder eine Zugänglichkeit über das Burgtor hergestellt werden.  Die Bauarbeiten sollen bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.
Wir bitten eventuell entstehende Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und sind zuversichtlich, die Aufenthalts- und Erlebnisqualität auf unserer schönen Burg nach Abschluss der Maßnahme für Alle erheblich verbessert zu haben.


Der Ausgangspunkt ist ein klarer Verstoß gegen das Baurecht. Denn die Grafen von Veldenz hatten um das Jahr 1200 keine Genehmigung, eine Burg auf den Besitz der Bischöfe von Reims zu stellen. Taten es aber trotzdem mit einem ganz praktischen Hintergrund: Statt das Land nur im Auftrag zu bewachen, wollten sie es selbst besitzen. Hat auch geklappt.

Heute, da die Zeiten friedlicher sind als im Mittelalter, besteht keine Gefahr mehr, sich der Burg zu nähern. Im Gegenteil, wer etwas über die Tradition der Wandermusikanten aus der Region erfahren will, sollte sogar unbedingt hin. Nach einem Besuch im Musikantenlandmuseum in der ehemaligen Zehntscheune lohnt ein Blick ins Urweltmuseum Geoskop. Der Blick in die Erde trifft auf eine Zeit vor 290 Millionen Jahren, als die Pfalz ein Meer am Äquator war und sich das Leben vom Wasser aus anschickte, das Land zu erobern.

Wohnen auf der Burg? Aber sicher. Eine hochmoderne Jugendherberge bietet sich für die Übernachtung an.

Neue Erkenntnisse zur Baugeschichte (Dr. Stefan Ulrich)

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